Waldheimat
Peter Rosseggers Waldheimat ist ein kleines Gebiet in den Fischbacher Alpen zwischen Mürz- und Feistritztal. Mit seinem 1877 erschienen Buch „Waldheimat“ machte Rossegger seine Heimat im gesamten deutschen Sprachraum bekannt, sodass der dichterische Begriff „ Waldheimat“ in Folge sogar in Landkarten aufschien und allmählich eine allgmein anerkannte regionale Bezeichnung wurde.



Leitha – Auwald
Die Leitha entsteht durch den Zusammenfluss der Schwarza und der Pitten und mündet in Ungarn in die Donau.

Beidseits der Leitha wächst der in der Breite stark wechselnde Auwald, geprägt von alten Silberweiden, Silber-Pappeln und Ulmen sowie Robinien. Viele Biber haben diesen Lebensraum wieder besiedelt.



Reisenbach
Der Reisenbach zweigt bei Pottendorf von der neuen Fischa ab und fliesst über Reisenberg und Margarethen am Moos zur Fischa, in die er bei Enzersdorf an der Fischa einmündet. Wie die Fischa – Dagnitz und damit auch die neue Fische selbst ist der Reisenbach ein Grundwasserfluss, der fast unabhängig von den Jahreszeiten und Niederschlägen ist.

Der Reisenbachist beidseits von schmalen Baumstreifen gesäumt, die stellenweise zu kleinen Wäldern ausweiten. Danach kommen die landwirtschaftlichen Nutzflächen des südlichen Wiener Beckens mit Ihrer Vielfalt an Kulturpflanzen, darunter auch die wertvollen Trachtpflanzen Raps, Sonnenblume und Buchweizen.



Rosaliengebirge
In geologischem Sinne gehört das Rosaliengebirge noch zur Buckligen Welt. Der gemischte Laubwald geht in höhreren Lagen in naturnahe Buchenwälder mit Tannen über – allerdings ist der Tannenbestand rückläufig – statt dessen kommt dort die Fichte auf.

Auch Rotföhrenwälder kann man finden.

An den landwirtschaftlich genutzten Seitenflanken findet man Obst- und Weinbau, insbesonders die Edelkastanie, welche in dieser Region die wahrscheinlich begehrteste Trachtpflanze ist.

Interessant und für das Burgenland einzigartig ist der natürliche Schwarzföhren Wald in Forchtenstein.



Wulkaebene
Die Wulka entspringt im Rosaliengebirge, die nördliche Begenzung der Ebene ist das Leithagebirge.

Die von vielen Ortschaften durchzogene Beckenlandschaft wird landwirtschaftlich genutzt, besonders erwähnenswert sind das Wulkadelta im Neusiedlersee mit dem Silberweiden – Auwald, naturnahe Wälder rund um Klingenbach, das Naturschutzgebiet der Siegendorfer Sandpuszta.



Leithagebirge
Das Leithagebirge ist der letzte Ausläufer der Alpen Richtung Karpaten, der Gebirgsrücken ist stark bewaldet, es herrschen Eichen, Hainbuchen und Rotbuchen vor, man findet aber auch viele Akazien, Flaumeichen, Blumeneschen und auch Linden und einzelne Edelkastanien.

Bemerkenswert ist im Leithagebirge die hier nicht ursprünglich wachsende Kriech-Gämswurz (oder Schindelwurz), die erst 1959 vom burgenländischen Botaniker Gottfried Traxler entdeckt wurde.

Rund um das Leithagebirge liegen landwirtschaftliche Gebiete, auch die Ortschaften liegen alle am Rande des Leithagebirges – das Leithagebirge selbst ist unbesiedelt.

Die Hänge der Süd- und Südostseite sind bekannte Weinbaugebiete sowie Fels- und Rasensteppen, und daneben noch geprägt durch viele Kirschbäume. Wenn man es streng nehmen möchte, so ist die Südseite des Leithagebirges eine eigenständige Landschaft.

Vorherrschende Bewirtschaftung im Leithagebirge ist die Niederwaldwirtschaft. Jahrelang wachsen in den gehauenen Schlägen viele Blühpflanzen, die in einem Hochwald nicht zu finden sind. Der Niederwald ist ein reich gedeckter Blumentisch für Nektarsammler.